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Die Longline birgt Gefahren in sich!
Wir möchten nichts künstlich
beschönigen, daher erst mal die Fakten...
Die Energie, die in einer mit 15kN vorgespannten 100m Longline
steckt, ist für den Laien nur schwer vorstellbar. Falsche
Techniken, unüberlegte Vorgehensweisen, nicht erkennbare
versteckte Gefahrenquellen und Fehleinschätzungen können
den Umgang mit dieser Urgewalt zum lebensbedrohlichen Vorhaben
machen.
Hier einige Beispiele zur Veranschaulichung:
- Eine an einem Ende reissende 100m Longline mit 12kN Vorspannung
und 2m Montagehöhe, fliegt 70m weit, ehe sie den Boden
berührt und zu 80% in den letzten 10m "aufgeschossen"
vor dem Baum, liegt.
- Eine an einem Ende reissende 100m Longline mit 15kN Vorspannung,
beschleunigt innerhalb 4/100 Sekunden auf Überschallgeschwindigkeit
und zieht sich innerhalb diesem Bruchteil einer Sekunde um
15 Meter zusammen. Steht ein Slackliner in der Nähe dieser
Seite auf der Line, reiben mehrere Meter der Slackline mit
über 375m/Sek (1300km/h) im Bruchteil einer Sekunde unter
seinen Fussohlen entlang, was aufgrund der Reibungshitze zu
starken Verbrennungen und zudem zu schweren Schnittverletzungen
führen kann.
- Ein 215g schwerer Schäkel (odgl.) am Ende einer mit
15kN vorgespannten 100m Line befestigt und vom Ankerpunkt
losgelöst, entwickelt, von der sich zusammenziehenden
Slackline beschleunigt, nach bereits 2m eine kinetische Energie
von unvorstellbaren 25kJ (ja, 25000 Joule)!!! Für
jeden, der mit der Energieangabe Kilojoule (kJ) nichts anfangen
kann: eine Pistolenkugel der legendären Magnum.44 (die
S&W M29 von Dirty Harry), besitzt an der Laufmündung eine Kinetische
Energie von max. 1,5kJ (Wikipedia)
- unser Schäkel besitzt demnach, 2m nach dem Riss, ca.
16 mal mehr Energie als die durchschlagstärkste Pistolenkugel
der Welt!!!
Somit wird klar: alles was die Longline bei einem Bruch mit
sich nimmt und beschleunigt kann zum lebensgefährlichen
Projektil werden!
Oberstes Gebot ist daher: NIEMALS
darf ein tragendes Teil, das die Longline unter Spannung hält,
brechen!
Aber keine Sorge...
das klingt im ersten Moment brutaler als es ist!
Mit den richtigen Techniken und Materialien hast du diese
Gefahren jederzeit unter Kontrolle und deine Longline ist sicher!
Hier bei slackPro erfährst du wie. |
Die Gefahrenquellen können grob
in vier Bereiche aufgeteilt werden:
1. Verletzungsgefahr wegen unsachgemässem
Aufbau
Es gab bislang keine umfassende Anleitung, geschweige denn
einen professionellen Ansprechpartner, für alle Belangen
in Bezug auf Longlines. Die Thematik beginnt mit der Auswahl
eines geeigneten Platzes und geeigneter Befestigungspunkte
(Bäumen) und endet mit der fachmnännischen Pflege
und Lagerung der Ausrüstung.
Versagt nun aufgrund falscher Technik oder eines Bedienungsfehlers
einer der Bauteile, kann dies zu schweren Verletzungen führen.
Auch wenn Industrieteile mit 5- und 7-facher Sicherheitsreserve
Verwendet werden, kann aufgrund falscher Handhabung ein Teil
versagen. Wer keine detaillierte und ausführliche Anleitung
hat, muss selbst experimentieren, was, wie es experimente
so in sich haben, auch zu Fehlschlägen und Fehlversuchen
führen kann, welche beim Umgang mit solchen Kräften
schwere Verletzungen mit sich führen können.
Hier bei slackPro findest du vom Fachmann entwickelte und
erprobte Techniken und Anleitungen, um sicher und schnell
zum ersehnten Ergebnis zu kommen: einer perfekt gespannten
Longline!
2. Verletzungsgefahr wegen ungeeignetem
Material
Der ambitionierte Longliner musste sich bislang sein Material
aus dem Angebot von vielen Industrie-Anbietern selbst aussuchen
und zusammenstellen, in der Hoffnung, dass alles am ende zusammen
passt und hält. Dies fehlerfrei zu entscheiden ist ohne
umfassende physikalische Kenntnisse und Erfahrung kaum möglich
und so scheiterten sehr wahrscheinlich die allermeisten angehenden
Longliner schon an dieser Hürde.
Naheliegend ist, dass die Verwendung von ungeeigneten Bauteilen
zu Unfällen führen kann, aber auch die Verwendung
von mehr Bauteilen als nötig und die Verwendung von komplexen
und umständlichen Bauteilen und Geräten führt
zu einer gefährlichen Erhöhung des Risikos.
Wir von slackPro haben den Markt analysiert und sehr viele
der industriell erhältlichen Produkte auf Longlinetauglichkeit
getestet. Einige dieser Produkte, wie z.B. der Hebelkettenzug
sind für den Longlineeinsatz gut geeignet und mit etwas
Modifikation, sogar so hervorragend geeignet, dass sich eine
Neuentwicklung derzeit absolut nicht lohnt.
Andere Produkte, wie z.B. der "gute alte" Hebegurt,
sind zwar geeignet, jedoch mit so vielen Nachteilen behaftet
(gross, schwer, rutscht zu boden ohne Spannung, etc), dass wir
uns andere Techniken überlegt und neue Lösungen
und Produkte entwickelt haben, um den Slackline-Alltag einfacher
und den Aufbau schneller zu machen.
Und dann sind da die Produkte, die für den Longlineeinsatz
absolut ungeeignet sind und eine grosse Gefahrenquelle darstellen,
wie z.B. der altbekannte Schäkel-Linelocker! Für
den Slacklineeinsatz (Zugkräfte bis zu 8kN) absolut unproblematisch,
stellt er bei Kräften jenseits der 10kN eine riesengrosse
Gefahr dar, indem er von aussen völlig unsichtbar, die
Slackline im inneren quetscht und beschädigt, sodass
es schon weit unter der Bruchlast der Slackline zu einem Bruch
kommen kann. Je nach verwendetem Material, bricht die Slackline
schon bei 50% der angegebenen Bruchlast. Für diese Bauteile
haben wir uns komplett neue Lösungen überlegen MÜSSEN,
um das Longlinen sicher zu machen. (Bleibt zu erwähnen,
dass es mittlerweile raffinierte Weiterentwicklungen des Schäkel-Linelockers
von Tüftlern gibt, die durchaus die Bruchlast der Slackline
auch nur noch minimal reduzieren).
3. Verletzungsgefahr wegen zu
hohem Aufbau
Eine zu wenig gespannt Slackline hängt stark durch. Bei
kurzen Slacklines manchmal durchaus gewollt, stellt dies bei
Longlines in zweierlei Hinsicht ein ungewolltes Risiko dar:
Einerseits muss dann, um in der Mitte den Boden nicht zu berühren,
der Ankerpunkt an beiden Seiten so hoch angebracht werden,
dass es beim Absprung am Anfang/Ende der Longline schon mal
gefährlich werden kann, besonders, wenn es sich nicht
um einen abSPRUNG, sondern um einen abWURF handelt. Aus knapp
drei Metern unkontrolliert auf den Rasen zu fallen ist nun
mal einfach gefährlich!
Andererseits schlägt eine zu schwach gespannte Slackline
extrem weit aus beim Sturz und kann im mitlleren Drittel einen abgeworfenen
Slackliner schnell verletzen - meist an den Armen und meist
nicht schwer, aber das muss ja nicht sein.
Ok, manche sagen nun: "no risk, no fun".
Wir aber sind der Meinung: "reduced risk, more fun"!
Schliesslich lässt sich auch eine optimal gespannten
Longline nicht ganz ohne Risiko begehen, denn auch ein Absprung
aus knapp 2m Höhe muss gekonnt sein und auch eine gut
gespannte Longline ist in der Mitte noch verdammt "bissig"
- mein Arm kann das bezeugen ;-)
Mit optimaler Technik und dem richtigen Material kann auch
eine 150m Longline in 2m Höhe gespannt werden, ohne dass
sie in der Mitte mit einem 75kg Slackliner den Boden berührt.
Hier bei slackPro findest du all das, was du dazu brauchst!
Nun, gegen all diese Gefahren haben wir Mittel und Lösungen,
gefunden, ausser für die vierte...
4. Suchtgefahr!
Achtung, Longlines machen süchtig! Und zwar schon ab
dem ersten Versuch...
Wer schon einmal eine 100m Longline gesehen hat, weiss um
die magische Anziehung die dieses "scheinbar unmöglich
begehbare" Band ausstrahlt. Jeder Slackliner, der schon
mal am Ansatz einer Longline stand und verzweifelt mit den
unbändigen Schwingungen kämpfte, weiss, wie unmöglich
es anfangs scheint, diesen übermächtigen "Gegener"
unter Kontrolle zu haben und gleichzeitig wie unglaublich
stark die Begehung dieses "Monsters" lockt. ABER
all das ist nichts im Vergleich zu DEM Drang der in dir aufsteigt,
wenn du merkst: ES GEHT! Wenn du nach den ersten unzähligen
Versuchen endlich mal 10, 20 Meter geschafft hast und merkst,
"ich KANN die Line tatsächlich kontrollieren!!!"
dann lodert das Feuer in dir endgültig auf, die Sucht
packt dich und du willst immer mehr...
...dagegen sind wir machtlos - hierfür haben wir keine
Lösung!
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