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FAQ
Wir haben hier eine Liste von häufigen Fragen mit Antworten zusammen gestellt. Sollte noch eine unbeantwortete Frage auftauchen, dann kannst du uns diese jederzeit per Email schicken oder kurz anrufen. Wir beantworten gerne jede Frage induviduell und stehen auch telefonsich jederzeit Rede und Antwort.
Was ist der lineGrip?
Der lineGrip ist vereinfacht dargestellt eine Gurtband-Klemme, also eine Klemme zum festhalten/klemmen von Gurtbändern/Slacklines, im weitesten Sinne vergleichbar mit der alten Stahlkabelklemme, wie sie seit über 100 Jahren im Telegrafenleitungsbau verwendet wird. Der lineGrip ist eine patentierte Erfindung von slackPro! und wurde ursprünglich entwickelt um das Spannen von Longlines zu vereinfachen.
Wie funktioniert der lineGrip?
Der lineGrip
klemmt die Slackline zwischen den beiden ca. 10cm langen, flachen, mit griffigem Gummi beschichteten Klemmbacken schonend und zuverlässig ein. Je höher die Zugkraft am lineGrip, um so höher die Klemmkraft. Die Grösse der beiden Gummibeläge und das Übersetzungsverhältnis der Hebel ist so berechnet, dass der Druck pro mm² nicht so hoch wird um die Slackline beschädigen zu können und nicht so gering ist, so dass der Gummi zu wenig Grip entwickelt und auf dem Band rutschen kann.
Was kostet der lineGrip?
Der lineGrip ist in zwei Varianten erhältlich - eine aus Edelstahl mit 12kN Nutzlast und eine aus Aluminium mit 15kN Nutzlast. Die Preise findest du in unserem Shop.
Wo/Wie kann ich den lineGrip bestellen und wann wird er geliefert?
Der lineGrip
kann derzeit exklusiv im slackPro-Shop und über alle Gibbon Händler weltweit bestellt werden.
Kann ich mit dem lineGrip auch Highlines und Jumplines spannen?
Ja. Der lineGrip ist prinzipiell zum Spannen von Slacklines konstruiert. Zu welchem Zweck die Slackline verwendet wird, spielt keine Rolle. Bei Highlines und Jumplines spielt er seine Stärken genau so aus wie bei Longlines, denn auch in diesen Systemen ist unnötiges Material wie Spannausrüstung udgl. unerwünscht beim gehen.
Was genau bringt mir der lineGrip bei Jumplines/Tricklines?
Das Anbringen des lineGrip an die gespannte Line ist eine Sache von ca. 2 Sekunden. Wenn dieser z.b. fix verbunden mit dem Flaschenzug neben dem Baum liegt, dann hast du innerhalb weniger Sekunden die Jumpline z.B. einen Tick mehr gespannt oder etwas entlastet. Das ist sicher auch ein Vorteil für die unterschiedlichen Tricks, oder besonders dann, wenn unterschiedlich schwere Trickliner die Line beutzen. Jeder kann sich schnell sein Setup einstellen bevor er auf die Line geht, ohne dass störendes und gefährliches Spannequipment in der Line bleiben muss.
Funktioniert der lineGrip mit jeder Slackline?
Ja, fast. Solange die Slackline zwischen 24mm und 26mm breit und zwischen 1mm und 5mm dick ist und zu folgenden Typen zählt, wird sie der lineGrip zuverlässig festhalten. Die G3 Serie des lineGrip wurde getestet mit und freigegeben für Gurt- und Schlauchbänder aus:
- Polyester
- Polyamid/Nylon(R)
- Vectran(R)
Das Spannen von "Threaded-Tubular" (innen gefädeltes Schlauchband) mit dem lineGrip ist nur bedingt möglich und wird daher ausdrücklich ausgeschlossen.
Funktioniert der lineGrip auch auf nassen Slacklines?
Ja. Wasser beeinträchtigt die Funktion in keinster weise - im Gegenteil, Wasser erhöht den Grip. Der lineGrip funktioniert sogar unter Wasser!
Funktioniert der lineGrip auch im Winter, bzw. bei extremer Kälte?
Ja! Der lineGrip hat bei Kälteversuchen im Labor bei -20°C (!) nach ca. 5mm anfänglichem durchrutschen die Slackline (die ebenfalls auf -20°C gekühlt war) zuverlässig und ohne weiteres durchrutschen oder beschädigen festgehalten. Die Auswertungen ergaben, dass sich die Oberfläche der Gummibeläge unter dem hohen Druck beim anfänglichen millimeterweisen Rutschen so weit erwärmt, dass sie sofort Grip entwickelt und ein weiteres Durchrutschen bis zur Maximalnutzlast verhindert.
Feldversuche (das eigentliche Spannen von 100m Longlines in der Natur) hat der lineGrip bei -15°C erfolgreich gemeistert und hat sogar einwandfrei bei -4°C auf mit Frost überzogenen Slacklines funktioniert (Begründung siehe obigen Absatz).
Funktioniert der lineGrip auch bei extremer Hitze?
Ja! Der lineGrip mit Gummibelägen der neuesten Version (Type-2_Ser2/3) hat bei Wärmekammerversuchen bis 50°C einwandfrei funktioniert, ohne auch nur einen Millimeter zu rutschen.
Der lineGrip kann meist nur durch direkte Sonnenstrahlen über die zulässige Betriebstemperatur von 40°C erhitzt werden (im Hochsommer kann das Gerät dann aber auch bis zu 80° heiss werden!). Es gibt zwei einfache Lösungen zu diesem Problem:
1. Wasserkühlung! Gelegentlich einen Schluck kühles Wasser über den lineGrip zu kippen hilft die Gummibeläge unter 40°C zu halten (und erhöht nebenbei auch die Traktion).
2. Schatten! Ein weisses Tuch über den lineGrip zu legen stellt sicher, dass die Gummibeläge nicht wärmer als die Umgebungstemperatur werden.
Ist der lineGrip anfällig auf Umwelteinflüsse?
Nein. Die mechanischen Komponenten des lineGrip sind vollständig aus Edelstahl (oder eloxiertem Aluminium). Die Klemmbacken bestehen bei beiden Modellen aus hochfestem, eloxiertem Aluminium. Der lineGrip ist daher völlig Rostfrei! Er kann somit bei jedem Wetter verwendet werden, ohne Schaden zu nehmen oder in der Funktion beeinträchtigt zu werden.
Muss der lineGrip gewartet werden?
Nein. Ein Abspülen unter lauwarmem wasser reicht in den allermeisten Fällen aus. Um die Reinigung bei extremer Verschmutzung zu erleichtern hab wir ihn jedoch vollkommen zerlegbar ausgelegt. Der lineGrip kann bei Bedarf innerhalb kürzester Zeit in seine Einzelteile zerlegt und gründlich gereinigt werden.
Kann man den lineGrip versehentlich falsch bedienen?
Ist es kompliziert den lineGrip zu verwenden?
Nein. Der lineGrip ist so konzipiert, dass er nicht falsch bedient werden kann. Das einzige Teil mit dem man hantiert ist die obere lose Klemmbacke. Diese kann konstruktionsbedingt nicht falsch eingesetzt werden. Die Bedienung ist einfach und intuitiv: Hauptteil mit zurück geklappten Haken unter der Slackline anbringen, obere Klemmbacke in die Haken einhängen, fertig! Das entfernen geht genau so schnell: Hauptteil anheben, Haken zurück klappen, Klemmbacke aushängen, fertig!
Kann der lineGrip von der Slackline fallen wenn grad kein Zug ausgeübt wird?
Nein. Die Haken des lineGrip, welche die obere Klemmbacke fassen, sind so konstruiert, dass sie so weit nach hinten klappen sobald das Gewicht an der oberen Klemmbacke hängt, dass diese nicht mehr aushängen kann, auch wenn die Slackline vom Wind stark gebeutelt wird.
Besitzt der lineGrip verlierbare Teile?
Nein. Der lineGrip besteht nur aus zwei Komponenten. Dem Hauptteil (die Hebelmechanik) mit einem der Klemmbacken und einer zweiten entfernbaren Klemmbacke, die durch eine Sicherungsschnur mit dem Hauptteil verbunden ist. Er besitzt keine Schrauben, Klammern oder Stifte, welche im Einsatz verloren werden könnten.
Wie lange halten die Gummibeläge des lineGrip?
Diese Frage ist so schwer zu beantworten, wie die Frage "Wie lange halten die Sohlen von Kletterschuhen?". Wie beim Kletterschuh auch, hängt es beim lineGrip Gummi von der Belastung (wie oft werden sehr lange Lines zur Maximalbelastung gespannt?) und der Handhabung ab. Erfahrung zeigt, dass ca. 100 mal eine 100m Longline mit 15kN gespannt werden kann, bis der Belag ausgetauscht werden muss. Diese Aussage ist aber nur als grober Richtwert zu verstehen.
Der Gummibelag ist ein Verschleissteil (ähnlich dem Reifen eines Fahrzeugs) und muss von Zeit zu Zeit erneuert werden.
Je nach Häufigkeit der Nutzung bei Tageslicht (UV-Strahlung) und hohen Temperaturen, kann der Gummibelag an Dehnbarkeit und Haftungsvermögen einbüssen. Aber auch Alterung trägt dazu bei, dass der Gummi nicht mehr seine volle Leistung entfalten kann. Es wird daher empfohlen, die Gummibeläge mindestens alle 18 Monate zu erneuern!
Bei langer und häufiger UV-Bestrahlung (insbesondere direkte Sonnen-bestrahlung), wird dringend emfpohlen, die Beläge alle 12 Monate zu erneuern, um einen zuverlässigen und sicheren Betrieb zu gewährleisten!
Was ist wenn ich den lineGrip überlaste?
Zunächst muss klargestellt werden, dass der lineGrip erst bei weit über 30kN (3 Tonnen) Last an seine mechanischen Grenzen stösst. Es ist äusserst unwahrscheinlich, dass zum Spannen einer Slackline ein Spanngerät verwendet wird, das mehr als 30kN Zug entwickeln kann. Und wenn doch: der lineGrip lässt bei extremer Überlast (ab ca. 30kN) das Band durchrutschen und verhindert so einen Bruch der Stahlteile und somit ein schlagartiges freiwerden der unter Spannung stehenden Slackline. Zumindest die Gummibeläge werden dadurch zerstört, aber unter Umständen kann eine solch extreme Überlastung auch eine permanente Verformung der Stahlkomponenten und eine schwere Beschädigung der Slackline zur Folge haben.
Kann der lineGrip die Slackline beschädigen?
Ja, allerdings nur wenn er überlastet wird. Bis zu der zulässigen Nutzlast von 15kN bleibt die Slackline absolut unversehrt. Durch seine ernome Kraft ist der lineGrip jedoch in der Lage schwächere Slacklines (z.B. mit 2t Bruchlast) so lange festzuhalten bis diese zerreissen.
Brauche ich ausser dem lineGrip sonst noch etwas um die Slackline zu spannen?
Ja. Der lineGrip dient lediglich dazu, die Slackline zu greifen, also sie festzuhalten. Ein Spanngerät wie z.B. ein Kettenzug oder ein Flaschenzug werden in jedem Fall dazu benötigt um die Spannung aufzubauen. Jedoch ist zu bemerken, dass der lineGrip absolut unabhängig vom Spanngerät funktioniert und somit mit jedem erdenkllichen Spanngerät verwendet werden kann.
Kann der lineGrip auch zum Klettern verwendet werden?
Nein! Der lineGrip ist ausschliesslich zum Spannen von Slacklines konzipiert. Er funktioniert weder mit Seilen, noch ist er zur Personensicherung oder zum Heben von Lasten zugelassen.
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